Immobilienmakler in Stuttgart

Die Reichweite des Stuttgarter Immobilienmarktes erstreckt sich vom Stadtteil Frauenkopf bis hin zum Westen der Stadt und gleichzeitig ist der Unterschied zwischen diesen beiden Stadtteilen so hoch, dass man denken könnte man sei in einer anderen Stadt. Trotzdem gelten beide Bereiche als absolute Trendviertel. Ein schönes, ruhiges Fleckchen bietet der Ortsteil Frauenkopf, während im Westen der Stadt Lebendigkeit lockt. Einkaufsmöglichkeiten gibt es hier zu genüge. Einwohner von Frauenkopf nehmen gerne eine größere Entfernung bis zum nächsten Bäcker in Kauf und geniesen dafür ihren ruhigen Wohnbezirk, während die Möglichkeiten der Westler zum Einkaufen fast unerschöpflich scheinen. Beide Viertel vereinen sich allerdings in einem: Dem Kaufpreis pro Quadratmeter. Der liegt  bei durchschnittlich stolzen 4.200 Euro. Damit zählen sie zu den teuersten Lagen Stuttgarts. Dies gilt vor allem für die Neubauten. Altbauwohnungen sind hingegen im Westen deutlich günstiger. Dies liegt aber in erster Linie an ihrem höheren Alter.

Die Ursache für die hohen Preise ist zuallererst in dem Platzmangel zu suchen. "Stuttgart-West ist der am dichtesten besiedelte Stadtteil in Deutschland", so heißt es. Auf einen Quadratkilometer kommen hier rund 2.775 Menschen. Deshalb ist in ganz Stuttgart Freiraum ein Luxus und stark nachgefragt. Desweiteren trägt die hohe Lebensqualität und die starke wirtschaftliche Position der Stadt und der damit verbundenen geringen Arbeitslosenquote zur Auslastung des wenigen und teuren Wohnraums bei.  

Eine 30m²-Wohnung wird in Stuttgart mit einem Kaufpreis von 4.057,28 EUR/m² veranschlagt. Wer eine 60m²-Wohnung erwerben möchte zahlt durchschnittlich 2.911,21 EUR/m². Damit ist klar, dass die Preise für Immobilien in Stuttgart deutlich über dem Durchschnitt der Immobilienpreise in Deutschland liegen. Günstige Immobilien bekommt man in Untertürkheim. Dort zahlt man lediglich 1.589,97 EUR/m². Teuer wird es im Norden. Dort müssen bis zu 6.000,57 EUR/m² bezahlt werden. In Stuttgart sind zahlreiche Gründerzeithäuser zu finden, die nach dem Krieg wieder aufgebaut wurden. So entstanden Ende des 19. Jahrhunderts Mehrfamilienhäuser mit Vier- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen. Attraktiv sind diese auch durch ihre hohen Decken. Gerade Familien zeigen daran großes Interesse. Aber auch Studenten nutzen die Wohnungen gerne für ihre WGs. Im Durchschnitt zahlt man für eine solche Wohnung 11,46 Euro pro Quadratmeter an monatlicher Miete. Auch die Politik hat den Immobilienmarkt im Auge. So soll der Mietanstieg in Stuttgart reduziert werden. In naher Zukunft werden durch Abrisse Neubau-Flächen frei. Diese sollen, wenn möglich, für bezahlbaren Wohnraum genutzt werden.

Kristina Dachno

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